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ImmIQ gewinnt Rheinland Pitch

Meerbuscher PropTech überzeugt mit KI-Plattform für die Gebäudedokumentation

Meerbusch/Köln, 29. September 2026 – Das Meerbuscher PropTech ImmIQ hat den Rheinland Pitch gewonnen. Beim Rheinland Pitch #129 im STARTPLATZ Köln setzte sich das Unternehmen am Montagabend gegen ein starkes Bewerberfeld durch.

Nach Angaben des Veranstalters hatten sich diesmal mehr als 40 Startups beworben. 20 Unternehmen kamen in die engere Auswahl, drei wurden schließlich zum finalen Pitch eingeladen: ImmIQ, ProAvatar GmbH und Soforce.

Mit ProAvatar stand ein Anbieter interaktiver KI-Avatare im Finale, dessen Technologie unter anderem von der Handwerkskammer Düsseldorf eingesetzt wird. Soforce automatisiert wiederkehrende Geschäftsprozesse in Unternehmen. Ein konkreter Anwendungsfall sind Steuerkanzleien, wo etwa Abläufe rund um DATEV, Fristen und Mandantenprozesse automatisiert werden.

Wie eng das Feld der drei Finalisten war, zeigte sich auch bei der Platzierung: Vidar Andersen erwähnte bei der Moderation des Abends, dass es diesmal erstmals keinen alleinigen dritten Platz gab. Soforce und ProAvatar teilten sich den zweiten Platz, ImmIQ gewann den Rheinland Pitch.

Als Preis erhält ImmIQ ein Medientraining mit Gesa Gröning.

ImmIQ entwickelt eine KI-gestützte Plattform für Sachverständige und weitere Fachkräfte, die Gebäude und Immobilien prüfen, dokumentieren und bewerten. Fotos, Diktate, Messwerte und Gebäudedaten werden dabei in einem gemeinsamen Arbeitsprozess zusammengeführt und für die Erstellung von Berichten, Stellungnahmen, Protokollen und Gutachten genutzt.

„Wir wollen dafür sorgen, dass hochqualifizierte Fachkräfte möglichst viel Zeit für Aufgaben einsetzen können, bei denen Erfahrung und Fachwissen entscheidend sind.“

Georgis Tesfamariam, Mitgründer und Verantwortlicher für Geschäftsentwicklung bei ImmIQ

Digitale Unterstützung bei Begehungen

Mit ImmIQ können Anwender bereits während einer Begehung Fotos aufnehmen und ihre Beobachtungen diktieren. Die Informationen werden strukturiert und anschließend KI-gestützt weiterverarbeitet.

Über Kooperationen und Schnittstellen lassen sich zudem Geo- und Gebäudeinformationen sowie Daten digitaler Messgeräte in den Arbeitsprozess integrieren. Je nach Anwendungsfall entstehen daraus Berichte, Stellungnahmen, Protokolle oder Gutachten in den jeweiligen Vorlagen der Anwender.

Die fachliche Bewertung bleibt dabei beim Menschen.

Mehr als 20 Unternehmen nutzen ImmIQ

ImmIQ ist seit Frühjahr 2026 am Markt. Nach Unternehmensangaben wurden über die Plattform bereits rund 12.000 Bilder und 4.000 Diktate aus realen Begehungen verarbeitet.

Dabei entsteht zugleich eine wachsende Wissensbasis aus der Praxis: Sachverständige dokumentieren nicht nur, was sie vor Ort sehen, sondern ordnen ihre Beobachtungen fachlich ein.

„Unsere Aufgabe ist es, Technologie so in den Arbeitsprozess zu integrieren, dass sie Fachkräfte unterstützt und sich in ihre tatsächliche Arbeitsweise einfügt.“

Benjamin Altmeyer, Gründer und Produktverantwortlicher von ImmIQ

Inzwischen nutzen mehr als 20 Unternehmen die Anwendung. Dazu zählen Bausachverständige, Bauleiter, Bauunternehmen und Akteure aus dem kommunalen Umfeld. Einsatzbereiche sind unter anderem Bau- und Zustandsbegehungen, Abnahmen, Schadensfälle sowie Prüfungen im Brand- und Arbeitsschutz.

Verwurzelt im regionalen Gründungsökosystem

ImmIQ hat seinen Sitz im impuls.werk auf dem Areal Böhler in Meerbusch, dem zentralen Ort des Innovationsökosystems im Rhein-Kreis Neuss.

Das Unternehmen nahm unter anderem am Accelerator-Programm accelerate_rkn des Rhein-Kreises Neuss teil und wurde 2026 mit dem Gründungsstipendium NRW unterstützt.

Für das Team ist der Gewinn des Rheinland Pitch deshalb auch mit dem regionalen Umfeld verbunden, in dem sich ImmIQ entwickelt hat:

„Wir erleben selbst, wie wichtig ein funktionierendes Netzwerk für ein junges Unternehmen ist. Von Förderprogrammen bis zu Gesprächen mit Unternehmen, Verbänden und Investoren haben uns immer wieder Menschen aus der Region Türen geöffnet. Umso schöner ist es, heute im impuls.werk auf dem Areal Böhler zu sitzen und mit einem solchen Preis in die Region zurückzukommen.“

Georgis Tesfamariam, Mitgründer und Verantwortlicher für Geschäftsentwicklung bei ImmIQ

Bilder vom Event

Die Fotos dürfen im Zusammenhang mit der Berichterstattung über diese Mitteilung und unter Angabe des Bildnachweises honorarfrei verwendet werden. Klick auf ein Foto lädt die volle Auflösung herunter.

Die Finalisten des Rheinland Pitch #129 im STARTPLATZ Köln, v. l.: Dr. Pegah Flashgary und Serge Pierniczek (ProAvatar GmbH), Benjamin Altmeyer und Georgis Tesfamariam (ImmIQ), Alexander Krost und Lukas Wrede (Soforce) sowie Vidar Andersen, Moderator und Mitgründer des Rheinland Pitch.
Die Finalisten des Rheinland Pitch #129 im STARTPLATZ Köln, v. l.: Dr. Pegah Flashgary und Serge Pierniczek (ProAvatar GmbH), Benjamin Altmeyer und Georgis Tesfamariam (ImmIQ), Alexander Krost und Lukas Wrede (Soforce) sowie Vidar Andersen, Moderator und Mitgründer des Rheinland Pitch. Foto: Rheinland Pitch JPG, 2000 × 1334 px
Siegerehrung, v. l.: Georgis Tesfamariam und Benjamin Altmeyer (ImmIQ) mit der Urkunde für den ersten Platz sowie Vidar Andersen, Moderator und Mitgründer des Rheinland Pitch.
Siegerehrung, v. l.: Georgis Tesfamariam und Benjamin Altmeyer (ImmIQ) mit der Urkunde für den ersten Platz sowie Vidar Andersen, Moderator und Mitgründer des Rheinland Pitch. Foto: Rheinland Pitch JPG, 2000 × 1334 px
Die ImmIQ-Gründer Georgis Tesfamariam (links) und Benjamin Altmeyer beim Rheinland Pitch #129 in Köln.
Die ImmIQ-Gründer Georgis Tesfamariam (links) und Benjamin Altmeyer beim Rheinland Pitch #129 in Köln. Foto: Rheinland Pitch JPG, 2000 × 1334 px
Benjamin Altmeyer (links) und Georgis Tesfamariam (ImmIQ) beim Rheinland Pitch #129, Georgis Tesfamariam am Mikrofon.
Benjamin Altmeyer (links) und Georgis Tesfamariam (ImmIQ) beim Rheinland Pitch #129, Georgis Tesfamariam am Mikrofon. Foto: Rheinland Pitch JPG, 2000 × 1334 px
Benjamin Altmeyer (ImmIQ, links) im Gespräch mit Lukas Wrede (Soforce) beim Rheinland Pitch #129.
Benjamin Altmeyer (ImmIQ, links) im Gespräch mit Lukas Wrede (Soforce) beim Rheinland Pitch #129. Foto: Rheinland Pitch JPG, 2000 × 1334 px

Über ImmIQ

ImmIQ entwickelt im impuls.werk auf dem Areal Böhler in Meerbusch eine KI-gestützte Arbeitsplattform für Sachverständige und weitere Fachkräfte aus dem Gebäude- und Immobilienbereich. Fotos, Diktate, Notizen, Messwerte sowie externe Geo- und Gebäudeinformationen können in einem gemeinsamen Arbeitsprozess zusammengeführt und für die Erstellung von Berichten, Stellungnahmen, Protokollen und Gutachten genutzt werden.

Hinter ImmIQ stehen Benjamin Altmeyer, Gründer und Produktverantwortlicher, sowie Georgis Tesfamariam, Mitgründer und Verantwortlicher für Geschäftsentwicklung. ImmIQ ist als App für iOS und Android sowie als Webanwendung verfügbar.

Über den Rheinland Pitch

Der Rheinland Pitch wurde 2013 von Dr. Lorenz Gräf, Matthias Gräf und Vidar Andersen gegründet und hat sich seitdem zur größten regelmäßig stattfindenden Pitch-Veranstaltung Deutschlands entwickelt. Die Idee dahinter: Startups bekommen nicht nur eine Bühne, sondern auch professionelles Feedback, die Möglichkeit, ihren Pitch zu schärfen, und die Chance, Kontakte zu Investoren, Unternehmen und weiteren Akteuren der Gründerszene aufzubauen.

Große Finalveranstaltungen erreichten bereits mehr als 1.500 Besucher. Aus dem Kreis früherer Teilnehmer sind zahlreiche erfolgreiche Unternehmen hervorgegangen – darunter Vytal, evopark, MySchleppApp, Cognigy, Studydrive und dermanostic. Einige von ihnen wurden später auch einem breiteren Publikum bekannt, etwa durch Formate wie „Die Höhle der Löwen“.

Pressekontakt

Presseanfragen
Georgis Tesfamariam
Mitgründer und Verantwortlicher für Geschäftsentwicklung, ImmIQ
georgis@immiq.de
Allgemeine Anfragen
ImmIQ / flaiu GmbH
team@immiq.de
+49 2159 997 29 90

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